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Malteser Besigheim

Flächensuche

Das häufigste Einsatzgebiet von Rettungshunden ist die Flächensuche. Typische Einsatzlagen sind die Suche nach verunglückten, suizidgefährdeten oder verwirrten Personen. Hierbei suchen die Teams, jeweils bestehend aus einem Hundeführer, einem geprüften Rettungshund und einem Einsatzhelfer, zumeist unübersichtliche und schwer zugängliche Flächen und Waldgebiete ab.

Der Rettungshund arbeitet ohne Leine und wird durch seinen Hundeführer systematisch durch das Gelände gelenkt. Diese Teamarbeit erfordert ein optimales Zusammenspiel der Fähigkeiten des Hundes und des Hundeführers. Dazu muss der Hundeführer seinem Hund absolut vertrauen wie auch umgekehrt.

Zur Erkennung als Rettungshund und zum Schutz vor Jagdfeuer trägt der Hund eine Kenndecke, die zusätzlich mit einem Blinklicht und Glocken zur Ortung in der Dunkelheit versehen ist.

Die Überlegenheit des Hundes gegen über dem Mensch zeigt sich insbesondere bei Dunkelheit. Ein Rettungshund ersetzt hierbei eine Suchkette von etwa 50 bis 60 Personen. Schon auf große Entfernung wittert er mit seiner guten Nase die vermisste Person. Der Flächensuchhund zeigt die gefundene Person durch Verbellen, Rückverweisen oder Bringselverweisen seinem Hundeführer an. Die Verweisart wird je nach Veranlagung des Hundes festgelegt. 

 

Weitere Informationen

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