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Malteser Besigheim

Aleppo: Keine medizinische Versorgung für Kinder mehr möglich

Letztes Kinderkrankenhaus im Osten der Stadt geschlossen

01.12.2016

Nachdem das von Maltesern unterstützte Kinderkrankenhaus im Osten Aleppos von zwei Raketen getroffen wurde, haben die Mitarbeiter entschieden, dass keine weiteren Behandlungen von Patienten in dem schwer beschädigten Gebäude mehr stattfinden kann. 

Zuvor  war der Stadtteil intensiv aus der Luft bombardiert worden. Mitarbeiter und Patienten waren zeitweise im Keller eingeschlossen, wo sie schon seit Wochen aufgrund der schlechten Sicherheitslage untergebracht waren.

Rund 90.000 Kinder in den östlichen Stadtteilen von Aleppo haben nun keinerlei fachärztliche medizinische Versorgung mehr. „Damit ist ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden. Wir sind bestürzt und traurig, dass die kranken und verletzten Kinder in Ost-Aleppo nun nicht mehr medizinisch versorgt werden können“, sagt Janine Lietmeyer, Länderkoordinatorin für Syrien und Türkei bei Malteser International. 

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